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Vorwürfe gegen Schnarchtherapie im Bereich Humanmedizin

(ukg) Gegen den neuartigen Therapieansatz aus der Abteilung Zahnärztliche Chirurgie des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen, der Erfolge gegen das Schnarchen erzielt hat (Pressemitteilung Nr. 43/2003), sind gravierende Vorwürfe von einem Sprachtherapeuten aus Unna erhoben worden. Dr. Klaus-Jürgen Berndsen kündigte an, rechtliche Schritte gegen die Institution und Prof. Dr. Wilfried Engelke von der Abteilung Zahnärztliche Chirurgie einzuleiten. Die bislang nicht erwiesenen Vorwürfe, die unter anderem das Patent- und Urheberrecht berühren, erreichten den Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Manfred Droese, am 28. Juli 2003. Prof. Droese hat den betroffenen Prof. Engelke, Akademischer Oberrat und außerplanmäßiger Professor in der Abteilung Zahnärztliche Chirurgie, unverzüglich zu den Vorwürfen angehört und ihn zu einer ausführlichen Stellungnahme aufgefordert. Diese Stellungnahme wird dann von der Stabsabteilung Rechts- und Grundsatzangelegenheiten des Bereichs Humanmedizin geprüft werden.

Bis die Prüfung der Stellungnahme abgeschlossen ist, sieht der Bereich Humanmedizin keine Veranlassung, Behandlungstermine oder Behandlungen mit dem neuartigen Therapieansatz zu unterbrechen.

Die neuartige Therapie hat Erfolge gegen das Schnarchen erzielt. Mit der so genannten Mundvorhofplatte mit Druckanzeige können Patienten trainieren, die Lippen geschlossen zu halten und damit in der Mundhöhle durch Schlucken einen Unterdruck zu erzeugen. Dadurch wird die Zunge in einer besonderen Position "geparkt" und das Schnarchen vermindert.


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bereich Humanmedizin

29-Jul-2003