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Therapie gegen generalisierte Angststörung zeigt Erfolg |
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(ukg) Eine Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Falk Leichsenring und Privatdozent Dr. Eric Leibing, beide aus der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen hat erste Erfolge mit ihrer speziellen, ambulanten psychotherapeutischen Therapie bei "generalisierten Angststörungen" (GAS) zu verzeichnen. Bisher konnten 40 Patienten im Rahmen einer Studie mit einer solchen Therapie behandelt und ihnen auch geholfen werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt die Förderung dieser Studie verlängert. Dadurch können weitere Teilnehmer in die Studie aufgenommen werden. Die bisherigen Erfahrungen der Therapeuten haben gezeigt, dass vor allem ältere Menschen von einer generalisierten Angststörung betroffen sind. Deshalb wurde das Alter für die mögliche Teilnahme an der Studie von 60 auf 65 heraufgesetzt. Interessierte Betroffene und auch Ärzte können sich bei einer Veranstaltung informieren.
Informationsveranstaltung
"Generalisierte Angst"
25.02.2004, 19 Uhr
Abt. Psychosomatik und Psychotherapie
Hörsaal, von-Siebold-Str. 5
37075 Göttingen
Generalisierte Angststörungen äußern sich durch ständige Sorgen, Ruhelosigkeit und permanente Anspannung. Experten schätzen, dass bundesweit mehr als eine Million Menschen von der "Generalisierten Angststörung" betroffen sind. Die Betroffenen sind einen Großteil des Tages mit Sorgen beschäftigt und schon alltägliche Dinge lösen bei ihnen Ängste aus. Ein Ehepartner, der im Stau steckt, ein Kind, das zu spät nach Hause kommt, ein Ziehen in der Magengegend - immer wird gleich das Schlimmste befürchtet. Entscheidend sind dabei jedoch nicht die einzelnen Sorgen, sondern deren Häufung in verschiedenen Lebensbereichen und das Gefühl, die Sorgen nicht mehr kontrollieren zu können. Begleitet werden die Sorgen von körperlichen Beschwerden, die bei jedem Patienten unterschiedlich sein können: Ständige Unruhe, Schlafstörungen, Anspannung, Kopf-, Muskelschmerzen, Magen-, Darmprobleme, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten sind nur einige Begleiterscheinungen.
Die Erkrankung wird in vielen Fällen weder von den Betroffenen noch von Ärzten erkannt. Die Patienten erleben sich nicht als psychisch gestört. Da die Sorgen um Angehörige, den Beruf und Alltägliches als ‚real' erlebt werden, stellen sie sich auch nicht wegen der Ängste, sondern wegen Erschöpfung, Überforderung und allgemeinen körperlichen Symptomen vor. Die Suche nach einer körperlichen Ursache für diese Beschwerden bleibt jedoch ohne Erfolg und Medikamente führen nicht zu der gewünschten dauerhaften Besserung.
Interessierte Ärzte oder Patienten bekommen nähere Informationen über die Ambulanz für Psychosomatik und Psychotherapie, Von-Siebold-Str. 5, 37075 Göttingen.
0551/39 - 19207 (Mo - Fr 8-11 und Mo, Mi 14 - 16 Uhr)
Weitere Informationen:
Universität Göttingen -Bereich Humanmedizin
Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie
Priv.-Doz. Dr. Eric Leibing
Von-Siebold-Str. 5
37075 Göttingen
Tel.: 0551/39 - 6735
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bereich Humanmedizin
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