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Schlaf-Wach-Regulation und interne Schlafregulation |
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(ukg) Schlaf ist ein Zustand verminderter Wahrnehmung der Umwelt sowie eingeschränkter Reaktionsfähigkeit. Schlaf ist kein passiver Zustand, sondern ein komplexer Vorgang. So wechseln sich REM-Schlaf (Rapid-Eye-Movement – ein Schlafzustand mit erhöhter Variabilität der Herz- und Atemfrequenz) mit Non-REM-Schlaf (den Tiefschlafphasen) ab. Während des REM-Schlafes ereignen sich rund 80 Prozent aller Träume. Aus diesem Grund wird verallgemeinernd von der ‚Traumphase’ gesprochen.
Einige Faktoren beeinflussen die Regulierung von Schlafbeginn, Schlafdauer und die Abfolge der verschiedenen Schlafstadien. Dazu zählen auch soziale Einflüsse wie Essenszeiten, wechselnde Schichten im Beruf und sportliche Betätigungen. Aber auch physikalische Ereignisse beeinflussen maßgeblich die Schlafregulation, ganz besonders trifft dies für intensives Licht zu. Der Lichtreiz wird über direkte Nervenbahnen zum Nucleus suprachiasmaticus, einem Kerngebiet, das ein wesentlicher Teil der inneren Uhr ist, weitergeleitet und beeinflusst damit innere Rhythmen und somit auch die Schlaf-Wach-Regulation.
Die Vorlesung richtet sich an Studierende der Humanmedizin, Psychologie und Sportmedizin und andere Interessierte. Der Referent Dr. Stefan Cohrs ist Arzt im Schlaflabor der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen.
Ringvorlesung „Schlafmedizin“
„Schlaf-Wach-Regulation und interne Schlafregulation“
Dr. med. Stefan Cohrs
Abt. Psychiatrie und Psychotherapie
Bereich Humanmedizin – Universität Göttingen
Dienstag, 27. April 2004 um 18:00 Uhr
Hörsaal der Universitätsklinik für Psychiatrie
von-Siebold-Str. 5 in 37075 Göttingen
Die Öffentliche Interdisziplinäre Ringvorlesung „Schlafmedizin“ findet jeweils dienstags von 18 – 19 Uhr im Hörsaal von-Siebold-Str. 5 statt.
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bereich Humanmedizin
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