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Mit Hochtontherapie gegen schmerzhafte Polyneuropathien

Die meisten Patienten und auch eine Vielzahl der Ärzte schließen sich dem Trend zur Abkehr von medikamentöser Behandlung an. Medikamente nützen nur so lange, wie sie eingenommen werden, beeinträchtigen das Allgemeinbefinden und weisen eine Vielzahl von Nebenwirkungen auf. Zudem werden Sie zu überzogenen Preisen verkauft und sind an der Krise des Gesundheitswesens nicht unerheblich beteiligt. Sofern man offen ist für Neues, findet man auch in vielen Fällen nichtmedikamentöse Therapieansätze, deren Wirkung sogar noch besser ist. Hochtontherapie (HiToP, HTEMS, high tone power therapy) ist ein neuartiges Verfahren zur elektronischen Stimulation von Körperzellen. Sie wird den physikalischen Therapien zugeordnet und zur Behandlung von Polyneuropathien eingesetzt, wenn Medikamente nicht ausreichend wirksam oder durch unerwünschte Nebenwirkungen belastet sind, nicht vertragen oder patientenseitig abgelehnt werden, häufig aber auch in Ergänzung und zur Wirkverbesserung medikamentöser Therapie. 2008 fand die Hochtontherapie besondere Anerkennung durch Aufnahme in die Nationalen Versorgungsleitlinien. Derzeit kommt sie in ungefähr 400 Praxen, mehreren Kliniken und Instituten im Einsatz. Es ist meist ein Schmerztherapeut, der letztlich auf diese sehr wirkungsvolle Behandlungsform hinweist.

Mit Hochtontherapie gegen schmerzhafte Polyneuropathien

Mit Hochtontherapie gegen schmerzhafte Polyneuropathien

Ablauf und Funktionsweise

Die Behandlung findet in entspannter Liegeposition statt. Über Elektroden, die an verschiedenen Stellen des Oberschenkels schmerzfrei angebracht werden, wird dem Körper elektrische Energie in Form von variierenden Wechselströmen mit sehr hohen Frequenzen zwischen 4096 und 32768 Hertz (Hochton-frequenzbereich über 3 Oktaven) zugeführt. Was Sie dabei spüren: ein leichtes Kribbeln im Bereich der Elektroden und deutlich spürbare, aber keineswegs unangenehme, Muskelkontraktionen. Im Gegensatz zur klassischen Elektrotherapie, die mit konstanten Frequenzen unter 4000 Hertz arbeitet, dringt die Energie bei der Hochtontherapie sehr tief ins Gewebe ein und entfaltet dort ihre heilende Wirkung. Zudem regen die unterschiedlichen Frequenzen Strukturen unterschiedlicher Größe an. Aus diesem Grund ist es wichtig, ein breites Frequenzspektrum zur Verfügung zu haben.

Effekte

Körper-Gewebszellen unterschiedlicher Größe werden in Schwingungen versetzt und zu vermehrtem Stoffwechsel angeregt. Das zieht mehrere Effekte nach sich: Schmerzmediatoren, Entzündungsmediatoren und Schlackestoffe werden ausgespült, die durchfluteten Gewebe vermehrt durchblutet.

• Stoffwechselanregung und Mehrdurchblutung
• Entschlackung des Gewebes (Milchsäure)
• Entsäuerung des Gewebes (Harnsäure)
• Vermehrter Einstrom von Nährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette)
• Vermehrter Einstrom von Sauerstoff
• Resorption unnötiger Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme, Blutergüsse)
• Verbesserter Lymphabfluss (Drainage)
• Abschwellung
• Zunahme der Zell-Mitochondrien (dadurch verbesserte Energieausbeute)
• Entzündungshemmung
• Stärkung des Immunsystems
• Ankurbeln der Regeneration
• Sympathicusblockade durch Ermüdung der Fasern des truncus sympathicus, phd=post hyperactivity depression
• Schmerzreduktion

Wirksamkeit

Das wohl eindrucksvollste Argument für die ausgezeichnete Wirksamkeit stellt die Aufnahme in die nationalen Versorgungsleitlinien im Jahre 2008 dar. Bei diabetischer Polyneuropathie, einer weitverbreiteten Komplikation des Diabetes, wurden durch die HiToP-Therapie folgende Ergebnisse erreicht: Verminderung des Taubheitsgefühls bei 100% der Patienten und Linderung der Brennschmerzen bei 73% der Patienten (Universitätsklinik Heidelberg, März 2009). An der medizinischen Hochschule Hannover wurden Patienten mit Kniearthrose mit Hochtontherapie behandelt. Dabei profitierten 88% der Patienten von der Behandlung (33% „sehr gut“, 35% „gut“, 20% “deutlich spürbar”).

Anwendungsgebiete

• Diabetische Polyneuropathie
• Polyneuropathie unklarer Genese
• Burning feet syndrome
• Lymphabflussstörung (Lymphödem)
• Wassereinlagerungen in den Beinen (Ödeme)
• Kniegelenksarthrose

Gegenanzeigen

• Herzschrittmacher
• Metallimplantate im Bein
• Schwangerschaft und Stillzeit
• akute Infekte

Kosten

Hochtontherapie wird gemäß §12 des Sozialgesetzbuches nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, ist aber als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL, Selbstzahlerleistung) dennoch bezahlbar. Eine Behandlungssitzung kostet bei Ansetzen der GOÄ-Analogziffer 555aa (1,8-facher Satz) 12,59 €. Es sind etwa 10 Sitzungen zu je 30 min. Dauer erforderlich. Bei der privaten Krankenversicherung und der Beihilfe ist die Hochtontherapie erstattungsfähig.

Dr.med.Dipl.Biol. Peter Tamme
Die Schmerzpraxis
Heinrich-Böll-Str. 34
21335 Lüneburg
www.die-schmerzpraxis.de
www.wege-aus-der-depression.de
www.abst-web.de
www.mbpt-web.com