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Pflegeversicherung: Schon für Studierende interessant

Pflegetageld, Pflegerente, geförderte Pflege-Bahr und ungeförderte Pflegeversicherung: Studierende möchten sich angesichts der verwirrenden Vielfalt an Begriffen rund um die Pflegeversicherung am liebsten gar nicht mit dem Thema beschäftigen. Schließlich ist das Budget während des Studiums knapp, und für eine zusätzliche Versicherung bleibt kein finanzieller Spielraum. Auf den ersten Blick ist das durchaus verständlich, doch wer sich schon in jungen Jahren mit dem Abschluss einer privaten Pflegeversicherung beschäftigt, hat daraus langfristig einige wichtige Vorteile. Wie also schafft man es als Student, im Dschungel der Begrifflichkeiten und Tarife den Überblick zu behalten?

Pflegeversicherung: Schon für Studierende interessant

Pflegeversicherung: Schon für Studierende interessant

Zunächst muss man wissen, dass es eine staatliche Unterstützung in Form der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung gibt, wenn man zum Pflegefall wird. Die gesetzliche Pflegeversicherung greift, wenn der Pflegefall festgestellt wird und wenn man in eine der vier Pflegestufen eingeordnet wird. Ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt, beurteilen die Pflegekassen, die an die Krankenkassen angeschlossen sind. Die Beurteilung wird vorgenommen anhand einer Einschätzung, in welchem Umfang der Betroffene Unterstützung bei den täglichen Verrichtungen benötigt. Dazu gehören Hilfe beim Anziehen, bei der Körperpflege, beim Kochen, beim Unterhalt seiner Wohnung und beim Einkaufen. Je mehr Unterstützung gefordert ist, desto höher ist die festgestellte Pflegestufe. Während die Pflegestufe 0 einer beginnenden Demenz entspricht, ist man bei Pflegestufe 4 nicht mehr in der Lage, sich zu versorgen und benötigt in der Regel eine Rundum-Betreuung in einem Pflegeheim. Je nach festgestellter Pflegestufe zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung einen Teil der Pflegekosten. Da die Kosten einer ambulanten oder einer stationären Betreuung pro Monat je nach Umfang zwischen 3.000 Euro und 5.000 Euro ausmachen, bleibt ein erheblicher Teil aus eigener Tasche zu zahlen. Die gesetzliche Pflege-Pflichtversicherung deckt nämlich nur einen Teil der Pflegekosten ab. Der Rest ist aus eigener Tasche zu zahlen, üblicherweise nimmt man dazu das Einkommen aus einer gesetzlichen Rente und einer privaten Altersvorsorge.

Doch diese Leistungen reichen meist nicht aus, um die Kosten des Pflegefalls zu decken. Deshalb ist eine private Pflegeversicherung so wichtig. Schließt man sie in jungen Jahren ab, sind die Beiträge noch sehr günstig und belasten das finanzielle Budget nicht über Gebühr. Ein Tarifvergleich ist außerdem dringend angeraten, um einen guten und günstigen Pflegeversicherung-Tarif zu finden. Diesen Tarif kann man mit einem Online-Rechner durchführen. Alternativ hilft ein Versicherungsmakler dabei, den persönlichen Bedarf zu identifizieren und eine passende Versicherung abzuschließen. Danach kann man die Pflegeversicherung beruhigt vergessen, denn für den Fall des Falles ist man auch als Student nun bestens abgesichert.