Presseinformation
Presseinformation Nr. 027 vom 01. März 2010
Neues zur Hormontherapie in den Wechseljahren der Frau
Fortbildungsveranstaltung der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Mittwoch, 03. März 2010, 18:00 bis 20:00 Uhr, Hörsaal 04 der Universitätsmedizin Göttingen.
(umg) Schlafstörungen, Harnwegserkrankungen, Stimmungsschwankungen und sexuelle Störungen sind typische Symptome, mit denen Frauen in den Wechseljahren zu kämpfen haben. Die körperlichen und psychischen Probleme während und nach den Wechseljahren können die Lebensqualität der Frau wesentlich einschränken. Nicht immer hilft eine Hormontherapie zur Linderung der Symptome. In der ärztlichen Fortbildungsveranstaltung "Highlights der S3-Leitlinien 'Hormontherapie'" erläutern Experten aktuelle Ergebnisse und Erfahrungen bei der Hormonbehandlung der Frau. Im Mittelpunkt stehen dabei die neuen Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die ärztliche Fortbildungsveranstaltung findet statt am Mittwoch, dem 03. März 2010, von 18:00 bis 20:00 Uhr im Hörsaal 04 der Universitätsmedizin Göttingen. Veranstalter ist die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe (Direktor: Prof. Dr. Günter Emons) der Universitätsmedizin Göttingen.
Highlights der S3-Leitlinien "Hormontherapie"
Mittwoch, 03. März 2010
18:00 bis 20:00 Uhr, Hörsaal 04
Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
PROGRAMM
"Sexuelle Störungen in der Peri- und Postmenopause"
Dr. Anneliese Schwenkhagen, Praxis für Hormonstörungen und Reproduktionsmedizin, Hamburg
"Kardiovaskuläres Risiko, Haut, Kognition"
Prof. Dr. Dr. Bernd Hinney, Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, Uni¬versitätsmedizin Göttingen
"Urogenitale Atrophie"
Prof. Dr. Günter Emons, Direktor der Abteilung Gynäkologie und Geburts¬hilfe, Universitätsmedizin Göttingen
Die anerkannte Fortbildungsveranstaltung ist von der Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Niedersachsen mit zwei Punkten zertifiziert.
Sexuelle Störungen in der Peri- und Postmenopause können verschiedene Ursachen haben. Unzufriedenheit, körperliche Beschwerden und Stress sind nur einige davon. Mit Beginn der Wechseljahre, der so genannten Perimenopause, verlieren viele Frauen das Interesse an sexuellen Kontakten. Einschränkungen der Erregungsfähigkeit und Orgasmusstörungen können auftreten. Welche Behandlungen gibt es dafür? Und welche Methoden sind in der Praxis bewährt? Diese und andere Fragen erläutert Dr. Anneliese Schwenkhagen, Expertin für Hormonstörungen und Reproduktionsmedizin aus Hamburg.
"Kardiovaskuläres Risiko, Haut, Kognition"
Mit einer Behandlung der Wechseljahrsbeschwerden durch eine Hormontherapie können viele Symptome gelindert werden. Doch es können auch unerwünschte Nebenwirkungen eintreten. Über Vor- und Nachteile der Behandlung mit dem Fokus auf Herz, Haut und Gedächtnis referiert Prof. Dr. Dr. Bernd Hinney aus der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe.
Als Urogenitale Atrophie werden Gewebs- und Funktionsstörungen bezeichnet, die durch Alterungsprozesse und Hormonmangel des Körpers entstehen. Daraus resultieren Erkrankungen des Urogenitalapparats der Frau, den so genannten Harn- und Geschlechtsorganen. Die häufigsten Krankheiten sind Nierenbecken- und Blasenentzündungen. Prof. Dr. Günter Emons, Direktor der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, zeigt in seinem Vortrag Vorbeugungs- und Behandlungsmaßnahmen auf.
WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität,
Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe
Prof. Dr. Günter Emons, Telefon 0551/39-6501
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen,
emons@med.uni-goettingen.de
© Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0551-39-9959, presse.medizin@med.uni-goettingen.de
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