Home / Geld & Finanzen / Sicher, flexibel, renditestark: Das Tagesgeldkonto

Sicher, flexibel, renditestark: Das Tagesgeldkonto

Das Tagesgeldkonto hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Karriere erlebt. Lange Zeit galt es als unattraktiv, konnte es doch hinsichtlich der Zinsen kaum mit den großen Assetklassen Aktien, geschlossenen Fonds und ähnlich riskanten Geldanlagen mithalten. In einer Zeit, in der renditestarke Anlagen mit zweistelligen Zinsen lockten, kam das Tagesgeldkonto für die wenigsten privaten Anleger in Frage, denn mit einer Verzinsung von höchsten zwei oder drei Prozent lag es im direkten Vergleich deutlich hinter den renditestarken und risikoreicheren Anlagemöglichkeiten Aktien, Fonds und Co.

Sicher, flexibel, renditestark: Das Tagesgeldkonto

Sicher, flexibel, renditestark: Das Tagesgeldkonto

Anleger bei spekulativen Anlagen auf dem Rückzug

Zwar haben Aktien oder geschlossene Fonds auch heute noch eine sehr gute Rendite vorzuweisen, doch die kontinuierliche Finanz- und Schuldenkrise zeigt, dass diese Assetklassen für private Anleger im kleineren Stil häufig zu risikoreich sind. Zu groß ist die Gefahr, dass das angelegte Geld massiv an Wert verliert, und diesen Wertverlust können private Kleinanleger kaum verkraften.

Vor diesem Hintergrund ist das Tagesgeldkonto für private Anleger eine ideale Variante, wenn sie Geld jederzeit zugänglich anlegen möchten und doch eine attraktive Rendite dafür erhalten wollen. Nicht minder interessant ist die hohe Sicherheit eines Tagesgeldkontos. Die eingezahlten Gelder sind durch die Einlagensicherung der deutschen Banken geschützt. Alle Banken in Deutschland unterliegen der geltenden Einlagensicherung nach der EU-Norm, die bei 100.000 Euro pro Anleger liegt. Allerdings gehen die deutschen Banken mit ihrer Sicherung über diese EU-Regelung deutlich hinaus. Wer es sicher, flexibel und vernünftig verzinst mag, ist mit einem Tagesgeldkonto deshalb gut beraten.

Deutliche Zins-Unterschiede von Bank zu Bank

Ein aktueller Tagesgeldvergleich unter www.tagesgeld.com zeigt regelmäßig, dass sich die Konditionen der Banken für ihr Tagesgeld deutlich unterscheiden. Zwar kann man das Konto problemlos auflösen und bei einer Bank mit höheren Zinsen neu eröffnen, doch diesen Aufwand kann man sich sparen, wenn man schon vor der Eröffnung einen Blick auf den aktuellen Tagesgeldvergleich wirft. So gibt es wenige Unterschiede hinsichtlich der Mindest- und Maximaleinzahlungssumme und hinsichtlich der Kosten. Die Einzahlungssumme ist meist nicht begrenzt, auch eine Minimaleinlage wird selten gefordert. Entscheidet man sich für ein Online-Tagesgeldkonto, fallen auch keine Kontoführungsgebühren an, die die Rendite schmälern könnten.

Sehr interessant ist allerdings ein Vergleich der Zinsen. Sie liegen derzeit etwa zwischen 1,5 Prozent und drei Prozent pro Jahr. Einige Banken gewähren eine vierteljährliche Zinsgutschrift, andere Anbieter nur eine jährliche Verzinsung. Viele Banken locken mit besonders hohen Zinsen, die für einen vorübergehenden Zeitraum garantiert sein können. In jedem Fall lohnt es sich, die Tagesgeld Zinsen zu berechnen, bevor man das Konto eröffnet. Das ermöglicht den schnellen und kompakten Vergleich aller Anbieter.