Universitätsklinikum

Das Göttinger Universitätsklinikum erfüllt mit rund 1.470 Betten als einziges Krankenhaus der Zentralversorgung in Südniedersachsen sehr weitgehende Aufgaben der Gesundheitsversorgung. Zu den Aufgaben als Hochschulklinikum gehören die Ausbildung von Studierenden der Medizin, die Entwicklung und der Einsatz  innovativer Verfahren in Diagnostik und Behandlung sowie Grundlagenforschung und klinische Forschung.

Rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ärztlichen Dienst, im medizinisch-technischen Dienst, im Pflegedienst, in Verwaltung, Technik und den angegliederten Versorgungsbetrieben stellen die Patientenversorgung sicher. Die Universitätsmedizin Göttingen ist der größte Arbeitgeber - und durch die Angliederung von sieben  Schulen für Fachberufe im Gesundheitswesen - einer der wichtigsten Ausbilder der Region.

In über 40 klinischen Abteilungen mit ebenso vielen Polikliniken und zahlreichen Spezialsprechstunden sind alle Grunddisziplinen und ein großes Spektrum medizinischer Spezialdisziplinen in Diagnostik und Therapie kompetent vertreten. Jedes Jahr werden im Universitätsklinikum Göttingen zirka 44.000 Patienten stationär und zirka 100.000 Patienten ambulant behandelt. Einzelne Spezialdisziplinen versorgen ein Einzugsgebiet weit über die südniedersächsische Region und die angrenzenden Bundesländer hinaus. Für die Region Göttingen stellt das Universitätsklinikum in allen medizinischen Disziplinen die Notfallversorgung sicher.

Mit interdisziplinären Stationen und Leistungszentren (Herzzentrum, Brustzentrum, Tumorzentrum, Sozialpädiatrisches Zentrum) sowie integrierten Strukturen (z.B. ambulante Vor- und Nachbehandlung stationärer Patienten, interdisziplinärer, ambulanter Spezialversorgung) ist das Universitätsklinikum Göttingen bestens auf die Herausforderungen der neuen Entwicklungen im Gesundheitswesen vorbereitet.

Seit 1. Januar 2003 ist die Universitätsmedizin Göttingen zusammen mit der Georg-August-Universität eine Stiftung Öffentlichen Rechts.