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24-Stunden-Pflege oder Pflegeheim?

Menschen werden heutzutage immer älter. Leider ist uns nicht das Glück beschert, bis ins hohe Alter fit zu bleiben und umso weiter unser Alter fortschreitet, umso gebrechlicher werden wir. Wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist, dass wir uns nicht mehr alleine versorgen können, brauchen wir Hilfe, manchmal sogar eine 24-Stunden-Pflege.

24-Stunden-Pflege oder Pflegeheim?

24-Stunden-Pflege oder Pflegeheim?

Angehörige sind oft nicht in der Lage die Pflege zu übernehmen, oft weil sie selbst noch berufstätig sind und manchmal überschreitet auch die Pflege die physischen und psychischen Kräfte und Angehörige sind auch in der Regel nicht ausgebildet in der Alten- und Krankenpflege. Der Belastungsfaktor ist sehr groß und die damit verbundenen Überforderungen verlangen uns viel ab.

Die Rundumfpflege besteht nicht nur dahingehend dem Senioren Essen zuzubereiten, oder bei Ankleiden zu helfen. Oftmals muss er gewaschen werden, medizinisch versorgt und das Wichtigste, man muss sich kümmern in Form von Gesprächen und Einbindung in eine soziale Kommunikation.

Andererseits möchten wir auch unsere Eltern nicht abschieben und in ein Heim geben. Dies hat oft zur Folge, dass die Angehörigen ein schlechtes Gewissen haben und sich der Pflegbedürftige in der fremden Umgebung nicht wohl fühlt. Man fühlt sich abgeschoben, keine vertraute Umgebung mehr und die Familienangehörigen kommen nur auf Besuch und die familiäre Einbindung fehlt. Einsamkeit macht sich breit. So entscheidet man sich oft für eine externe Pflegekraft.

Da normalerweise bei Bedarf einer 24-Stunden-Pflege auch eine entsprechende Pflegestufe vorhanden ist, gibt es Zuschüsse zur privat organisierten Pflege, die pauschal ausgezahlt werden. Die Pflegegeldsätze in Deutschland liegen seit Januar 2013 je nach Stufe (und ob z.B. Demenz vorliegt) bei 235 Euro bis zu 700 Euro.