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Studieren in Göttingen

Ein nachhaltiges Konzept zur Nutzung und Bewirtschaftung von chinesischen Wäldern, die Entdeckung eines rund 22 Lichtjahre von der Erde entfernten bewohnten Planeten und die Analyse des nötigen Fachkräftebedarfs im Mittelstand: Allein diese drei Themen machen deutlich, wie vielschichtig das akademische Feld ist, das an der Georg-August-Universität in Göttingen bearbeitet wird.

Humandmedizin studieren.

Getreu ihrem Leitspruch „Exzellenz verpflichtet“ sieht sich die älteste Universität Niedersachsens als international bedeutendes Forschungsinstitut mit thematischen Schwerpunkten in der forschungsbasierten Lehre. Die hervorragende Qualität der Forschung gehört zu ihren großen Stärken, die Vielfalt der Fächer in den Geisteswissenschaften und die herausragende Ausstattung in den naturwissenschaftlichen Fächern machen weitere Pluspunkte der Universität Göttingen aus. Abgerundet wird das akademische Profil durch eine außerordentlich hohe Vernetzung in den Natur- und Lebenswissenschaften.

Forschungsschwerpunkte der Uni Göttingen

Zu den Forschungsschwerpunkten gehören die Bereiche Biowissenschaften, Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften. Im Bereich der Biowissenschaften stehen die Neurowissenschaften, die Molekulare Biologie, die Biodiversität und die Ökologie an erster Stelle. Naturwissenschaftlich ist die Universität besonders auf Chemie, Festkörper- und Materialphysik, Geobiologie und Reine Mathematik ausgerichtet. Die Geisteswissenschaften schließlich orientieren sich vorrangig in der Germanistik, den Orient- und Altertumswissenschaften und in der Theologie.

Allein diese Aufzählung der Forschungsschwerpunkte macht deutlich, wie vielfältig die Lehre an der Universität Göttingen ist. Im Jahr 2007 setzte sich die Uni mit ihrem zukunftsweisenden Konzept „Göttingen. Tradition – Innovation – Autonomie“ in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder durch. Sie gehört heute zu den neun Universitäten in Deutschland, denen man einen Rang unter den Top-Universitäten und das Potenzial für eine internationale Präsenz bescheinigt.

Dabei hat die Göttinger Universität durchaus eine lange Tradition vorzuweisen. Gegründet im Jahr 1733, brachte sie im Lauf der Jahrhunderte insgesamt 44 Nobelpreisträger in unterschiedlichsten Fakultäten hervor. In der jüngeren Vergangenheit hatte die Georg-August-Universität einige wegweisende Änderungen auf den Weg gebracht, die sich als zukunftsträchtig für die weitere Entwicklung erweisen dürften. So gehören heute neben der Exzellenzförderung in Forschung und Lehre auch die Internationalisierung des Studiums und die Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse zu den Reformschritten. Mehr Eigenverantwortung und Autonomie auf allen Ebenen sind die erklärten Ziele der Institution, die in unterschiedlichsten Ansätzen verfolgt werden.

Akademische Karriere an der Universität Göttingen

So werden junge herausragende Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des Konzepts Brain Gain für die Universität gewonnen. Sie erhalten die Aussicht auf eine gesicherte akademische Karriere, sofern sie sich für die Universität Göttingen entscheiden. Das Brain Sustain ist dagegen ein Ansatz zur Bindung von bereits etablierten hochklassigen Forschern. Das LichtenbergKolleg schließlich unterstützt die geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Forschung, Göttingen International dagegen fördert die langfristige Anwerbung herausragender Studierender aus dem Ausland.

Innovative Studiengänge, eine herausragende Internationalisierung des Studienangebots und gezielte Qualitätssicherung sind weitere Faktoren, die das Studium an der Universität Göttingen ausmachen. Derzeit studieren hier rund 24.000 junge Menschen, knapp 11 Prozent davon kommen aus dem Ausland. Allein dieser Anteil bestätigt die Anziehungskraft, die die Göttinger Universität offenbar schon aus der Tradition heraus hat. Vielfältige englischsprachige Studiengänge, bi-nationale Abschlüsse und Pflichtsemester im Ausland tun ein Übriges dazu, dass das Studium hinsichtlich der Internationalität schlicht wegweisend ist. Patenschaften mit ausländischen Universitäten runden das Profil ab und sorgen dafür, dass jedem Studenten ein oder mehrere Auslandssemester in unterschiedlichsten Studiengängen möglich sind.

Humanmedizin an der Uni Göttingen

Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Ausbildung junger Doktoranden erfolgt in drei Graduiertenschulen mit strukturierten Programmen. Unter dem Dach dieser drei Graduiertenschulen finden sich Graduiertenkollegs, Promotionsprogramme und die International Max-Planck Research Schools wieder. Sie zielen gemeinsam darauf ab, die Forschungs- und Lernbedingungen für junge Doktoranden zu verbessern und die Förderung herausragender Nachwuchswissenschaftler zu unterstützen.

Das weite Lehrspektrum der Universität deckt die Fakultäten Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik, Humanmedizin, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Geisteswissenschaften und Theologie ab. Allein diese thematische Bandbreite macht deutlich, dass die Universität ihrem Leitspruch „Exzellenz verpflichtet“ gerne und mit Erfolg nachkommt.