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Arzneimittelimport: Vorteile für die Patienten

In Deutschland sind die Medikamentenpreise meist höher als in den benachbarten Ländern. Innerhalb der EU haben Pharmaunternehmen unterschiedliche Preissysteme, von denen auch Patienten in Deutschland profieren können, durch sogenannten Parallel- oder Re-Import von Arzneimitteln.

Arzneimittelimport: Vorteile für die Patienten

Arzneimittelimport: Vorteile für die Patienten

2 Preise für dasselbe Medikament – geht das?

Die EU-Länder haben sehr unterschiedliche nationale Gesundheitssysteme. Diese gehen Hand in Hand mit Lebensstandard, Einkommensniveau und Lebenserhaltungskosten und diktieren auch den Preis der national vertriebenen Medikamente und Präparate. Daraus resultieren dann auch die deutlichen Preisdifferenzen für das gleiche Präparat.

Aus diesem Grund haben es sich einige Importunternehmen zur Aufgabe gemacht, diese preisgünstigen Medikamente nach Deutschland zu importieren und somit wesentlich zu der Kostensenkung im gesamten Gesundheitswesen beizutragen.

Eines dieser Unternehmen ist www.orifarm.de, die sich mit ihrem reichhaltigen Angebot an deutsche Apotheken richten. Letztere können so das Original-Medikament, das dem Patienten verschrieben wurde, wesentlich günstiger anbieten, und davon profitiert sowohl der Patient, als auch seine Krankenkasse.

Wo liegen die Unterschiede zwischen den importierten und den deutschen Arzneimitteln?

Im Durchschnitt können aus der EU importierte Original-Arzneimittel mit rund 10% Preisvorteil im Vergleich zu dem deutschen Präparat angeboten werden, doch in vielen Fällen ist die Preisdifferenz noch höher, und kann so an den Patienten weitergegeben werden.

Abgesehen von Preis sind das deutsche und das importierte Präparat jedoch identisch. Der primäre Wirkstoff und die weiteren Inhaltsstoffe sind identisch dosiert, was Sie sich jedoch beim Kauf in der Apotheke immer von Apotheker bestätigen lassen sollten.

Lediglich Verpackung und Beipackzettel könnten vom deutschen Präparat abweichen, um den Vorschriften des jeweiligen EU-Landes zu entsprechen.

In der Apotheke sollten Patienten auf jeden Fall nach günstigeren Alternativen fragen, vor allem bei teuren rezeptpflichtigen Präparaten, jedoch sollten sich Patienten hier auf jeden Fall vom Apotheker beraten lassen. Falls verfügbar, wird dieser gerne ein importiertes Medikament empfehlen, da nicht zuletzt auch eine bestimmte Quote an re-importierten Mitteln verkauft werden muss. Diese Quote wurde 2002 vom sogenannten AABG (“Arzneimittelausgabenbegrenzungsgesetz”) festgelegt und beträgt derzeit  5%.