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Ästhetische Chirurgie: Schönheit auf des Messers Schneide

Vor wenigen Jahrzehnten galten Schönheitsoperationen als fragwürdiger Trend aus den USA. Sorgte noch in den 70er- und 80er Jahren das vereinzelte Bekanntwerden von ästhetischen Eingriffen bei Hollywoodstars für Aufsehen und Diskussionen in Deutschland, ist heute die Akzeptanz von kosmetischen Operationen ohne medizinische Notwendigkeit groß.

Ästhetische Chirurgie: Schönheit auf des Messers Schneide

Ästhetische Chirurgie: Schönheit auf des Messers Schneide

Eine Straffung, Vergrößerung oder Verkleinerung der Brust, Fettabsaugungen an den sogenannten Problemzonen, Gesichtsstraffungen, Nasen- und Lippenkorrekturen und Faltenbehandlungen sind keine Themen mehr, die schamhaft verschwiegen werden. Die Deutschen leben den Traum von der makellosen Schönheit und ewigen Jugend öffentlich. Häufig sind es nicht mehr nur Frauen, die sich unters Messer begeben – die Männerwelt zieht nach.

Das Thema wird dennoch kontrovers diskutiert. So widmete das Magazin Stern seiner aktuellen Ausgabe vom 12. April sogar die Titelstory „Der Traum von der ewigen Jugend“ – dem Kampf gegen die Falten. Allein mit Botox und Co ist es aber längst nicht mehr getan und selbst ernannte Schönheitschirurgen ohne entsprechende Qualifikation tragen nicht zum guten Ruf der Branche bei. Seit Mitte der 70er Jahre setzt sich Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) für Qualitätssicherung durch einheitliche Standards ein, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Seriöse Ärzte können in aller Regel eine Facharztausbildung, wie beispielsweise „Facharzt für Plastische Chirurgie“ nachweisen, bilden sich regelmäßig in ihrem Spezialgebiet weiter und verfügen über eine regelmäßige Operationspraxis. Dies gilt insbesondere für jüngere Zweige der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie wie die Intimchirurgie. Wer seine intimsten Körperzonen ans Messer liefert, sollte kein unnötiges Risiko eingehen.

In Amerika wurden die ersten Eingriffe im Bereich der weiblichen Intimzone vor etwa 15 Jahren durchgeführt. Interessierten sich anfangs vor allem Nacktdarstellerinnen für eine Intim-OP, sind es heute im Zeitalter der Intimrasur ganz normale Frauen jeden Alters, die sich zu einer Korrektur der Schamlippen oder Straffung der Scheide entschließen. Einer der führenden Experten auf diesem Gebiet ist der Münchener Chirurg Prof. hc. Dr. Stefan Gress, der in den Medien bereits als “Vagina-Picasso” bezeichnet wurde.

Der Entscheidung zur Intimchirurgie sollte ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt des Vertrauens vorausgehen. Nicht nur die „Chemie“ zwischen Chirurg und Patientin, auch die fachliche Kompetenz muss absolut stimmen. Seriöse Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie werden über Chancen und Risiken des Eingriffs jederzeit sachlich und objektiv informierend beraten.