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Depressionsbehandlung als Urlaubsziel?

Studenten der Humanmedizin und angehende Jungärzte bringen aus ihrem Studium eine außergewöhnliche Vielfalt an Wissen und Kenntnissen mit. Wer sich außerdem stets auf dem Laufenden hält zu neuen Behandlungsmethoden, hat gute Chancen, schnell Fuß zu fassen im harten Berufsalltag, in dem es häufig gilt, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

Depressionsbehandlung als Urlaubsziel?

Depressionsbehandlung als Urlaubsziel?

In der Humanmedizin sorgt derzeit die Behandlung von Depressionen für Aufmerksamkeit, denn eine Klinik aus Lüneburg geht hier ganz neue Wege. rTMS als Alternative in der Depressionsbehandlung wird in Deutschland bisher noch in wenigen Kliniken angewandt. Wegweisend ist hier die Praxis Dr. Tamme in Lüneburg. Die Ergebnisse überzeugen nicht nur erfahrene Mediziner, sondern auch die Patienten. Die neurobiologische Therapie basiert auf der Anwendung von starken Elektromagneten, die bereits in der Magnetresonanztomographie eingesetzt werden. Bei depressiven Patienten werden im Bereich des vorderen linken Hirnlappens weniger Hirnbotenstoffe hergestellt. Die repetitive transkranielle Magnetstimulation setzt hier an und arbeitet mit einer lokalen elektromagnetischen Reizung. Zur begrenzten räumlichen Anwendung kommt ein computergesteuertes Neuronavigationssystem zum Einsatz, das die punktgenaue Platzierung der Elektromagneten sicherstellt.

Der größte Vorteil der Therapie liegt in der kurzen Behandlungsdauer. Schon 20 ambulante Sitzungen von rund 30 Minuten Dauer genügen, um eine nachhaltige Verbesserung zu erzielen. Die Behandlung ist frei von Nebenwirkungen, sie wird auch gut von Patienten vertragen, die von der Einnahme von Medikamenten Abstand nehmen wollen. Die Kosten von rund 1.000 Euro werden derzeit nur von den privaten Krankenkassen erstattet. Aufgrund der kurzen ambulanten Behandlungsdauer ist eine Therapie auch in Kombination mit einem mehrtägigen Urlaub in Lüneburg möglich.