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Glaskörpertrübung: Nicht immer operativ zu behandeln

Eine Glaskörpertrübung ist ein lästiges, aber nicht zwingend medizinisch oder operativ zu behandelndes Übel, das das Sehvermögen einschränken kann. In der Regel tritt das Phänomen am menschlichen Auge mit zunehmendem Alter auf, nicht selten sind Patienten ab dem 40. Lebensjahr betroffen. Eine Trübung des Glaskörpers macht sich durch schwarze Punkte bemerkbar, die vor dem Auge auftauchen. Die kleinen Punkte gleichen schwarzen Mücken, deshalb nennt man die Glaskörpertrübung in medizinischen Fachkreisen “Fliegende Mücken”. Auffallend werden die Beschwerden beim Blick auf helle Flächen.

Glaskörpertrübung: Nicht immer operativ zu behandeln

Glaskörpertrübung: Nicht immer operativ zu behandeln

Ob die Beschwerden für den Patienten akzeptabel bleiben oder ob man medizinisch eingreifen muss, hängt vom Ausmaß und vom persönlichen Empfinden ab. Eine Glaskörpertrübung bei jungen Menschen könnte sich mit zunehmendem Alter verschlimmern. Deshalb kann es angeraten sein, die Erkrankung behandeln zu lassen.

In jedem Fall soll ein Facharzt entscheiden, welche operativen Behandlungsmöglichkeiten gegeben sind. Er sollte beurteilen, ob alternative Heilverfahren greifen oder ob unbedingt chirurgisch behandelt werden muss. Wie jeder operative Eingriff bestehen in diesem Fall Gefahren und Risiken, die man sorgfältig gegen den Nutzen abwägen muss. Gerade am Auge wird eine Operation häufig als sehr unangenehm empfunden, deshalb ist dem persönlichen Empfinden des Patienten unbedingt Rechnung zu tragen.

Alternative Heilmethoden können sanftere Möglichkeiten bieten, die Glaskörpertrübung frühzeitig zu behandeln. Sie sind meist frei von Nebenwirkungen und für den Patienten besser verträglich. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn sich die Zahl der schwarzen Punkte stark vergrößert. Dann könnte ein Abriss oder eine Ablösung der Netzhaut vorliegen, die beide schnellstens behandelt werden müssen.