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Keine Zulassung für E-Zigarette als Arzneimittel

Sie gilt als neue Wunderwaffe für alle, die sich das Rauchen abgewöhnen möchten oder etwas gesünder ihrem Laster frönen möchten: die elektronische Zigarette. Sie ist eine Alternative zur klassischen Zigarette, sie sieht aus wie eine Zigarette, und sie hinterlässt einen Geschmack nach Nikotin. Allerdings verzichtet sie auf viele Giftstoffe in herkömmlichen Zigaretten, so zum Beispiel auf den Bestandteil Teer.

E-Zigarette: Kein Arzneimittel in Deutschland (Bild: Sigismund von Dobschütz via wikimedia, CC)

E-Zigarette: Kein Arzneimittel in Deutschland (Bild: Sigismund von Dobschütz via wikimedia, CC)

Ob die E-Zigarette wirklich hilfreich ist auf dem Weg zum Nichtraucher, ist bei den Experten umstritten. Ein brandaktuelles Gerichtsurteil des Kölner Verwaltungsgerichts sagt allerdings, dass sie kein Arzneimittel ist und deshalb auch nicht als solches zugelassen werden muss – es fehle schlicht an der therapeutischen Wirkung. Anders beurteilt dagegen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte das neue Allheilmittel gegen Nikotinsucht. Hier ist man der Auffassung, dass E-Zigaretten als Arzneimittel zuzulassen sind.

Das Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts ist noch nicht rechtskräftig, es bleibt also abzuwarten, welche Partei sich mit ihren Interessen durchsetzt. Weitaus wichtiger dürfte für Mediziner aber weiterhin der Umstand bleiben, dass Nikotin nun einmal höchst gefährlich für die Gesundheit ist. Im Idealfall ist man auch auf eine E-Zigarette nicht angewiesen, sondern lebt zum Schutz der eigenen Gesundheit völlig enthaltsam – zumindest was die elektronische Zigarette betrifft.

Weitere Infos zum Thema und zur E-Zigarette finden Sie auf www.dampfzigarette.de.