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Magnesium senkt das Schlaganfall-Risiko

Magnesium senkt das Schlaganfall-Risiko (Bild: flickr, aukjeleermakers - CC)

Magnesium senkt das Schlaganfall-Risiko (Bild: flickr, aukjeleermakers - CC)

Schon länger gehen Forscher davon aus, dass Magnesium einen Einfluss auf einen Schlaganfall hat. Bisherige Untersuchungen zeigten, dass eine erhöhte Einnahme von Magnesium das Schlaganfall-Risiko senke. Schwedische Forscher vom Karolinska Institut in Stockholm zeigen nun in ihrer Meta-Analyse: Magnesium schützt tatsächlich vor einen Schlaganfall.

In einer Meta-Analyse haben schwedische Forscher sieben Studien mit 6477 Fällen von Schlaganfällen und über 200.000 Studienteilnehmer unter die Lupe genommen. Die Wissenschaftler um Susanna C. Larsson  haben dabei einen moderaten, aber dennoch signifikanten Zusammenhang zwischen erhöhter Magnesium-Aufnahme und Schlaganfall entdeckt. Wer gut mit Magnesium versorgt ist, der hat ein niedrigeres Schlaganfall-Risiko.

Durch Meta-Analyse kamen die Forscher zu dem Schluss, dass 100 Milligramm Magnesium zusätzlich vor Schlaganfällen schützt. Der ischämische Schlaganfall trete bei einer erhöhten Magnesium-Zufuhr signifikant seltener auf. Gleichzeitig gehen die Wissenschaftler davon aus, dass ein Mangel an Magnesium das Schlaganfall-Risiko erhöht. Das berichtet das Gesundheitsmagazin Medical Observer.

Im  “Journal of the Neurological Sciences”ist kürzlich eine Untersuchung erschienen von deutschen Forschern. Demnach sollte man viel Trinken, das schützt laut Medical Observer ebenfalls vor Schlaganfällen. Mehr als zwei Liter am Tag zu trinken scheint also sinnvoll, um einem Hirninfarkt vorzubeugen.