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Stammzellen aus Nabelschnurblut

Entscheidet man sich für die Einlagerung von Stammzellen, so trifft man eine gute Entscheidung für die Gesundheitsvorsorge des Kindes. Zahlreiche Krebserkrankungen, zu denen Lymphdrüsenkrebs und Leukämie gehören, sowie verschiedene Stoffwechselerkrankungen können mit Stammzellen gut behandelt werden. Nicht immer sind jedoch die erforderlichen Stammzellen verfügbar, lange Wartezeiten sind die Folge. Nabelschnurblut ist reich an jungen, noch nicht ausgereiften Stammzellen, die gut verträglich sind, da ihre Abwehrkräfte noch nicht vollständig entwickelt sind.

Stammzellen aus Nabelschnurblut

Stammzellen aus Nabelschnurblut

Kommt es beim Kind im Laufe des Lebens zu einer Krebs- oder Stoffwechselerkrankung, so sind die Stammzellen verfügbar. Die Behandlung der Erkrankungen muss mit unverwandten Stammzellen erfolgen. Eltern können die Stammzellen einlagern, indem sie sich für die Nabelschnurblutentnahme entscheiden. Die Stammzellen können über verschiedene Zeiträume eingelagert werden, die Kosten für die Einlagerung tragen die Eltern des Kindes.

Nicht nur für das eigene Kind kann man vorsorgen, denn man kann Stammzellen spenden und sie für andere Personen zur Verfügung stellen. In diesem Falle müssen die Spender für die Einlagerung nichts bezahlen. Da eine einzelne Spende für die Behandlung eines Erwachsenen häufig nicht ausreicht, bewahren die Stammzellenbanken zahlreiche Stammzellenspenden auf.

Die Entnahme von Nabelschnurblut erfolgt zumeist im Kreißsaal, sie ist für Mutter und Kind völlig schmerzlos, da sie nach der Abnabelung erfolgt. Das Blut wird aus der Nabelvene entnommen, es wird an eine Stammzellenbank geschickt und untersucht. Die Stammzellen werden aus dem Blut isoliert und bei minus 180 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff eingefroren.