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Welche Hundehaftpflichtversicherung ist die beste?

Eine Hundehaftpflichtversicherung macht Sinn: Denn für Schäden, die der Hund anrichtet, müssen Hundehalter haften. Stiftung Warentest hat die Angebote und Tarife von Versicherungen getestet.  Das Ergebnis: Die Versicherungs­prämien unterscheiden sich teilweise deutlich.

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Foto: pixelio

Bereits ab 58 Euro im Jahr kann eine gute Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Das ist das Fazit der Stiftung Warentest. Dich Prämien unterscheiden sich teilweise enorm. Besitzer non gefähr­lichen Hunden zahlen meist viel mehr als andere. Eine gute Versicherung macht aber weder einen Ausschluss noch einen Risikozuschlag für Kampfhunde. Die Hunde Versicherung sollte dabei mindestens eine Deckungssumme von drei Millionen Euro je Schaden beinhalten. Eine Versicherung, die unter diesem Betrag liegt, wird von der Stiftung Warentest nicht empfohlen.

Laut Stiftung Warentest sollen Hundehalter dabei zusätzlich auf weitere Punkte achten, die eine gute Versicherung ausmachen: Die Versicherung sollte auch im Urlaub im Ausland wirksam sein. Wichtig ist auch, dass die Versicherung ebenfalls für Welpen und bei Mietsschäden greift. Ein Hundeversicherung Vergleich ist daher wichtig: Sehen Sie sich alle Angebote und Prämien gut an. Wie hoch ist die Deckungssumme je Schadensfall? Wenn jene wie gesagt unter drei Millionen Euro liegt, dann könnte sie etwas zu niedrig sein.

Hundehalter sollten dabei auch eine Selbstbeteiligung in der Hundehaftpflicht in Betracht ziehen. Vergleichen Sie die Angebote der Versicherer genau und legen Sie den Selbstbehalt fest. Dadurch können Hundehalter bei der Prämie sparen. Fakt ist dabei, dass Sie zwar den Versicherer wählen können, aber nur noch selten, ob Sie eine Haftpflicht für Ihren Hund brauchen oder nicht. In immer mehr Bundesländern sind Hundehalter zum Abschluss einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung verpflichtet.

Verpflichtend ist eine Haftpflicht für die Vierbeiner zum Beispiel in Bayern, in Hamburg, in Sachsen-Anhalt oder in Thüringen. Nur wenige Bundesländer haben keine Pflichtversicherung. Doch auch ohne gesetzliche Verpflichtung ist eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung für Hundebesitzer sinnvoll. Denn es können rasch erhebliche Personen- und Sachschäden entstehen. Das Haftungsrisiko tragen Sie. Wenn sich der Vierbeiner etwa losreißt und einen Verkehrsunfall mit etlichen Verletzten oder gar Toten versursacht, dann haftet der Hundehalter.

Wer in einer Mietwohnung wohnt sollte ebenfalls daran denken, eine Versicherung abzuschließen: Wenn Ihr Welpe noch nicht stubenrein ist, kann schnell ein Unglück auf dem Parkett passieren. Manche Böden sind sehr empfindlich und quellen sofort auf. Schäden am Parkett können oft nur in großen Flächen ausgetauscht werden. Das kann schnell teuer werden. Oder Ihr Hund hat bei Gästen teure Schuhe oder Möbel zerstört? Auch das kann tausende von Euro kosten, die Ihre Haftpflicht für Sie übernehmen kann.